Grenzen im Kopf

Wir setzen uns die meisten Grenzen selber in unseren Köpfen. Unser Verständnis ob etwas geht oder nicht geht beruht auf unseren eigenen und fremden Erfahrungen – es ist angelernt.

Warum setzen wir uns diese Grenzen? Haben wir Angst vor dem Ungewissen? Haben wir Angst vor dem Versagen? Klar gibt es einige Grenzen, die uns von Naturgesetzen vorgegeben werden – es kann in meinem Kopf noch so viel Sinn ergeben: wenn ich vom Hochhaus hüpfe um wie eine Katze auf allen Vieren zu landen, wir der Versuch kein gutes Ende nehmen. Dennoch gab es stets Pioniere die eine Vision hatten und begannen Strom zu leiten, Funkwellen zu senden, Flugaparate zu bauen und sogar auf dem Mond zu landen. Was jetzt unmöglich erscheint ist in bestimmter Zukunft vielleicht Alltag?!

Aber genug von solchen extremen Beispielen, da lässt sich sehr lange drüber philosophieren. Bleiben wir bei Sachverhalten, die Ihnen unmöglich erscheinen, aber die nicht unmöglich sind:

  • Halten Sie es für unmöglich, dass Sie Millionär werden? Andere Leute haben es schon vorgemacht – sehr viele sogar!
  • Ist es realistisch, dass Sie Ihr Traumhaus verwirklichen? Andere schaffen es doch auch?!
  • Möchten Sie Ihr Wunschgewicht erreichen? Es laufen doch reichlich Menschen mit deren Traumfigur rum.
  • Glauben Sie, sie schaffen Ihr Studium nicht? Dann fragen Sie mal die Promovierten.

Als Faustregel können Sie ganz salopp festhalten: „Wenn der das kann, kann ich es auch!

Haben Sie schon einmal von Cliff Young gehört? Cliff Young war ein australischer Farmer, der sich 1983 im Alter von 61 Jahren zu einem der härtesten Rennen der Welt anmeldete: der Ultramarathon von Westfield Sydney nach Melbourne – rund 1000km! Während sich die ganzen Profi-Athleten über den betagten Nobody amüsierten, lies dieser sich nicht beirren. Schon am ersten Tag lag Cliff Young wie erwartet weit hinter den anderen Läufern, Respekt bekam er lediglich dafür, dass er es wenigstens versuchte. Zum Abend hin liefen die gesponserten Profis in ihre Camps um sich für den nächsten Tag zu erholen, zu stärken und massieren zu lassen – in dieser Zeit lief Cliff Young einfach weiter. Als er gefragt wurde, wo denn sein Camp sei, fragte er sinngemäß: „Bin ich hier zum Schlafen oder zum Laufen?!“ – er schlief nur so viel wie absolut nötig und baute somit erst seinen Rückstand ab und anschließend überholte er seine Wettbewerber. Long story short: Cliff gewann das Rennen mit großem Vorsprung und stellte so einen neuen Rekord auf. Er kannte die „Grenze“ 18 Stunden laufen und 6 Stunden schlafen nicht – er lief einfach!

Erstaunlich ist, dass seine Wettbewerber nun erkannten was möglich ist – schon im nächsten Jahr wurde der Rekord von Cliff Young von den trainierten Athlethen überboten!

outside_the_box

Think Outside The Box

Für mich ist diese Geschichte wahnsinnig motivierend. Natürlich ist das auch eine extreme Leistung – nicht umsonst hat es Cliff Young damit zur weltweiten Bekanntheit gebracht. Wenn Sie sich in alltägliche Situationen einfacher hineinversetzen können, möchte ich ein banales Beispiel bringen, bei dem der Grundgedanke deutlich ist:

Meine Geschwister und ich wurden von unserem Vater mit einer gesunden Portion „Gewinnermentalität“ erzogen. Es machte uns regelrecht Freude uns zu duellieren – wenn jemand besser war, machte es uns nicht traurig, sondern sorgte für Motivation.
Als das Wii-Board mit den Wii-Fit Programmen auf den Markt kam, schaffte ich mir diese früh an. Besonderen gefallen fand ich an den Balance-Spielen. Bei einem Spiel, bei dem man durch Verlagerung seines Körpergewichtes Elf-Meter-Schüsse halten musste habe ich in einigen glücklichen Minuten eine ordentliche Punktzahl erzielt. Das war mein Highscore, auf den ich stolz war – aber ich kam nur noch selten in die Nähe dieses Ergebnisses. Meine Schwester war nach einiger Zeit so angenervt, dass ich ihr meinen Highscore angeberisch unter die Nase rieb, dass Sie zu mir sagte: „Ach komm, was du kannst, kann ich auch. Ich erziele deine Punktzahl und halte noch einen mehr!“ Es erforderte erst etwas Übung, aber dann hat Sie ihr Ziel erreicht. Erst als ich gesehen habe, dass auch durchaus von „normalen Menschen“ mehr erzielt werden kann konnte ich mein und ihr Eregebnis toppen. So ging es hin und her. Während ich wochenlang nicht an meinen Highscore kam, überboten wir uns innerhalb von Tagen bis zum absoluten Limit – wir haben den bestmöglichen Spielstand erreicht! Wir haben uns gegenseitig die Grenzen im Kopf eingerissen und hatten eine Motivation.

Bitte halten Sie für sich fest: was andere erreichen können, das können Sie auch!

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